Luftschiffe im Trend

Luftschiff

Luftschiffe und Fesselballons neu entdeckt

In den zwanziger Jahren waren Zeppeline eine große Attraktion, die im Jahre 1937 mit der Zerstörung der Hindenburg in den USA (Lakehurst) eine jähes Ende fand. Nach einem missglückten Landemanöver ging das Luftschiff in Flammen auf. Zu der Zeit waren die Zeppeline mit dem leicht brennbaren Wasserstoff gefühlt. Heutzutage wird Helium verwendet, das 7 mal leichter als Luft ist und nicht brennbar ist.

Nach dem Unfall war die Technik verrufen und geriet in Vergessenheit. In den letzten Jahren stieg wieder das Interesse an Luftschiffen. Interessant sind Sie insbesondere für die Wissenschaft, den Tourismus und für die Werbebranche als Werbeflächen.

Es gibt bereits ultraleichte Luftschiffe ohne ein inneres starres Skelett, die insbesondere zur Überwachung eingesetzt werden. Luftschiffe werden über Motoren, an den bewegliche Rotoren angebaut sind, angetrieben. Hierdurch ist ein leichtes Abheben, Landen und Steuern möglich.

Luftschiff

Luftschiffe liegen wieder im Trend

Luftschiffe sind günstiger als Flugzeuge und verbrauchen weniger Treibstoff. Sie können als Ergänzung für Helikopter und Flugzeuge genutzt werden. Sie sind ausdauernd und können ebenso stationär in der Luft Aufgaben leisten wie z.B. die Überwachung von Grenzen. Hierfür wird das Luftschiff mit Radargeräten, GPS und Kameras ausgerüstet. Das Luftschiff liegt ruhig in der Luft und ist keinen Vibrationen ausgesetzt. Dadurch kann eine sehr gute Qualität der Aufnahmen erzielt werden.

Die Firma Zeppelin hat die Produktion seit ein paar Jahren wieder aufgenommen. So fliegt ein Zeppelin täglich Touristen über den Bodensee. Es können 12 Passagiere mitfliegen. Sie können bis zu 70 Km/h schnell fliegen und zeichnen sich besonders durch einen angenehmen ruhigen Flug aus.

Das Ziel ist 2017  ein Zeppelin über Paris als Touristenattraktion fliegen zu lassen.

Es gibt bereits Ideen für andere technische Anwendungen wie abgelegene Gebiete mit dem Internet zu versorgen. So sollen Ballons hoch oben in der Stratosphäre fliegen und mit Stratosphären-Winden vorangetrieben werden. 2013 wurde diese Technik bereits mit einem Prototypen erfolgreich getestet.

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