Hörlinse – Neues Hörgerät

Hörlinse

Alternative zu Hörgeräten

Jeder Fünfzehnte Mensch in Deutschland schwerhörig. Meist verläuft der Prozess zur Schwerhörigkeit schleichend und der Betroffene will es nicht wahr haben und sieht darüber hinweg. Oder er versucht den anderen Menschen es nicht zu zeigen, nicht eingestehen und versucht sich durch den Alltag zu mogeln. Doch wenn dem Betroffenen direkt eine Frage gestellt wird und er zu einem anderen Thema eine Antwort gibt fällt es den Mitmenschen auf.

Freunde reagieren manchmal genervt auf das ständige wiederholen Müssen der Fragen und es kommt zu Missverständnissen und Streitereien.

Es gibt einmal die genetische Schwerhörigkeit und die erworbene Schwerhörigkeit. Die Genetische ist altersbedingt, während die Erworbene meist durch zuviel Lärm verursacht wird. Es gibt aber auch ein Mix aus Beiden.

Ein Besuch beim HNO Arzt ist dann ein unumgänglicher wenn auch schwerer Schritt. Hierfür ist ein wirklicher Wille und erhöhter Leidensdruck notwendig. Wenn Schwerhörigkeit diagnostiziert wird, wird meist ein Standard-Hörgerät empfohlen. Jedoch ist die Vorstellung ein nach Außen sichtbares Hörgerät zu tragen für viele Betroffene gerade in jüngeren Jahren eine schilmme Vorstellung. Dabei spielen Eitelkeit und die unbegründete Angst einer Stigmatisierung eine wesentliche Rolle.

Es natürlich immer besser rechtzeitig zum einem HNO-Arzt zu gehen, denn eine leichte aber voranschreitende Schwerhörigkeit ist wesentlich leichter zu behandeln als eine Höhergradige. Ein anderer Aspekt ist, dass die Betroffenen sich selbst nach einer gewissen zeit isolieren um sich schwierigen Kommunikationssituationen zu entziehen. Dadurch nimmt das Selbstbewusstsein ab und die Gefahr einer Depression entsteht.

Hörlinse

Hörlinse

 Kontaktlinse für das Ohr

Die neuartige Linse wird in einem Abstand von vier Millimetern vor dem Trommelfell gesetzt, die mehrere Monate am Stück drinnen bleibt. Außerdem ist Sie sehr pflegeleicht, da Sie Duschen, Sport und andere Aktivitäten erlaubt. Nur beim Schwimmen ist ein Schwimmschutz erforderlich.

Das neuen Hörsystem ist jedoch nur für 70% der Betroffen einsetzbar. Den es erfordert folgende Voraussetzungen:

  • Mittelgradiger Hörverlust
  • Entzündungsfreier Hörgang
  • Ausreichend weiter Hörgang

Einsetzen der Hörlinse

Die Linse wird vor dem Einsetzten magnetisch programmiert. Die Frequenzen und Lautstärke wird dadurch angepasst. Das Einsetzten der Linse geht schnell und ist schmerzfrei. Mit einer Fernbedienung kann der Patient die Linse an- und auschalten und die Lautstärke selbständig regeln.

Die Betroffenen haben zudem den großen Vorteil, dass das Hörgerät nicht gesehen und es nicht verloren gehen kann. Zur Zeit wird die Kosten der Hörlinse leider nicht von den Krankenkassen übernommen.

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